Vertrauens-Architektur

Was „belastbar geprüft" bei FIP bedeutet.

Von Buchungsdaten-Signal zur belegbaren Erstattung – in fünf Ebenen, jede mit Belegkette.

01
Direkt aus Buchungsdaten
FIP startet bei realen AP/AR-Buchungen, nicht bei Annahmen oder Verträgen. Signale entstehen aus dem, was tatsächlich gebucht und gezahlt wurde.
02
Regelprüfung
Klare Prüfregeln, im Code festgeschrieben - keine geheime Magie. Jede Auffälligkeit lässt sich auf die zugrundeliegende Regel zurückführen.
03
Plausibilisierung
Kontext, Gegenhypothesen und Konfidenz-Wert reduzieren Rauschen, bevor ein Befund Reviewer-Aufwand bekommt.
04
Reviewer-Prüfung
Vor Übergabe an Sie werden alle Befunde durch Maurice O. Nipper, CFO Advisor mit 15+ Jahren Erfahrung bei Deloitte und PwC, fachlich geprüft. Reviewer-Profil ansehen →
05
Maßnahmen-Vorlage
Pro relevantem Befund: empfohlene Maßnahme und Belegkette – Mahnschreiben, Rückforderung, Klärungs-Anfrage oder Korrektur-Buchung, direkt nutzbar.
Aus Befund wird Aktion

Aus Befund wird priorisierte Aktion.

Drei Schritte vom Datensignal zum belegten Effekt – das Portal als Drehscheibe, Maßnahmen-Vorlagen nur dort, wo sie Sinn machen, jede Bearbeitung nachvollziehbar.

01

Portal als Drehscheibe

Jeder Befund landet im Portal mit klarer Priorisierung - Konfidenz und erwarteter Effekt zuerst, Eingangs-Reihenfolge danach.

  • Priorisierung nach Konfidenz und erwartetem Effekt
  • Beleg-ID, Geschäftspartner, Empfehlung pro Befund
  • Bearbeitungs-Status sichtbar (siehe „Wie wir Rauschen reduzieren" weiter unten)

Sie sehen alle Befunde an einem Ort - sortiert nach Wichtigkeit, nicht nach Eingang.

02

Maßnahmen-Vorlagen - wo sie Sinn machen

Nicht jeder Befund braucht ein Anschreiben. Bei Recovery-Befunden liegen fertige Vorlagen bereit:

  • Lieferantenanschreiben mit Beleg-IDs als Anlage (Doppelzahlung, Skonto-Verlust)
  • Klärungs-Anfragen an Vendor oder Kunde (Preisabweichung, Cross-Vendor-Doppelposten)
  • Korrektur-Buchungs-Vorschläge (Sachkonto-Abweichung, USt-Plausibilität, Stammdaten-Hygiene)
  • Nachforderungs-Anschreiben für unberechtigt abgezogene Skonti durch Kunden

Bei strategischen Befunden (Klumpenrisiko, Monatsende-Konzentration) gibt es stattdessen einen klaren Handlungs-Vorschlag - kein Schein-Template.

03

Bearbeitung läuft im Portal - auditierbar

Jeder Status-Wechsel ist nachvollziehbar - von „Neu" über „In Klärung" und „In Umsetzung" bis „Geklärt" und „Abgeschlossen".

  • Wer hat wann was bearbeitet - Zeitstempel pro Aktion
  • Welche Maßnahme wurde gewählt - Vorlage versendet oder eigenes Vorgehen
  • Welcher Effekt wurde realisiert - Cash gebucht oder Korrektur dokumentiert
  • Audit-Trail bis zur Quelltransaktion - für Wirtschaftsprüfer und Vorstand

Pro Engagement ein Cockpit, Reviewer-Decisions als Excel und JSONL exportierbar.

Wie das im Workflow konkret aussieht – siehe Engagement-Ablauf (Station 04: Befunde verfolgen, Station 05: Wirkung messen).

Zwei konkrete Befunde

So sieht eine FIP-Akte aus.

Pro Befund: Betrag, Grund, Konfidenz, Nachweis, Empfehlung, Vorlage und Status – mit Status aus dem Portal-Workflow. Beispiele anonymisiert.

AP · Recovery BEFUND #A-0317

Beispiel-Logistik GmbH

Doppelzahlung erkannt

Betrag
18.200 EUR
Grund
gleicher Betrag, ähnlicher Buchungstext, gleicher Leistungszeitraum
Konfidenz
94 %
Nachweis
2 Beleg-IDs, 1 Lieferant, 11 Tage Abstand
Empfehlung
Rückforderung prüfen
Vorlage
Lieferantenanschreiben vorbereitet
Status
reviewer-geprüft
AR · Recovery BEFUND #A-0512

Beispiel-Großhandel GmbH

Unberechtigt abgezogener Skonto

Betrag
4.320 EUR
Grund
Kunde zog 3 % Skonto, obwohl die Zahlung 14 Tage nach Fälligkeit einging (Zahlungsziel 14 Tage netto)
Konfidenz
88 %
Nachweis
Rechnung, Zahlungseingang mit Skonto-Abzug, Vertragskonditionen
Empfehlung
Nachforderung der unberechtigt abgezogenen 4.320 EUR
Vorlage
Nachforderungs-Anschreiben Kunde vorbereitet
Status
reviewer-geprüft

Branchen-spezifische Befund-Muster nach Branche: Beispiele ansehen →

01 · RECOVERY

Rückholung

„Geld zurück. Pro Befund mit Beleg und Empfehlung."
Was Sie davon haben: Bereits geflossene EUR / CHF wieder im Konto. Pro Befund Beleg-ID, Geschäftspartner, Konfidenz, fertige Maßnahmen-Vorlage. Audit-Trail bis zur Quelltransaktion – AP-seitig Lieferanten-Rückforderung, AR-seitig unberechtigt abgezogener Skonto bei Kunden.
Doppelposten AP
Identische Rechnungen vom selben Lieferanten zweimal verbucht. Rückforderungs-Schreiben an Vendor, Beleg-IDs als Anlage.
Datenbasis
Kreditoren-Buchungen 12–24 Monate
Typische Größenordnung
0,1 – 0,4 % vom AP-Volumen
Cross-Vendor-Doppelposten AP
Dieselbe Leistung auf zwei verschiedenen Lieferanten-Rechnungen. Klärungs-Anfrage an beide Vendoren mit Beleg-Gegenüberstellung.
Datenbasis
Kreditoren-Buchungen + Vendor-Stammdaten
Typische Größenordnung
0,1 – 0,3 % vom AP-Volumen
Überzahlung AP
Zahlung übersteigt den Rechnungsbetrag – meist durch falsche Buchungslogik oder Skonto-Falsch-Anwendung. Differenz wird zurückgefordert.
Datenbasis
Kreditoren-Zahlungen + Rechnungen
Typische Größenordnung
0,05 – 0,2 % vom AP-Volumen
Nicht eingelöste Gutschriften AP
Gutschriften des Lieferanten, die nie verrechnet wurden. Bestand an „Schubladen-Geld" wird sichtbar – Mahnschreiben mit Gutschriften-Beleg-ID.
Datenbasis
Kreditoren-Buchungen + Konditionen
Typische Größenordnung
0,1 – 0,3 % vom AP-Volumen
Überfällige Forderungen AR+ WC
Forderungen jenseits Zahlungsziel. Mahnschreiben-Template pro Aging-Bucket, oft sofort einziehbar.
Datenbasis
Debitoren-Buchungen + Zahlungsziele
Typische Größenordnung
0,2 – 0,8 % vom AR-Volumen
Kunden-Überzahlungen AR
Kunde zahlt mehr als die Rechnung – Differenz auf Debitorenkonto. Rückzahlungs- oder Verrechnungs-Vorschlag mit Beleg-Anlage.
Datenbasis
Debitoren-Zahlungen + Ausgangsrechnungen
Typische Größenordnung
0,05 – 0,2 % vom AR-Volumen
02 · WC

Working Capital

„Cash früher frei – aus Zahlungsdisziplin und Skonto-Hebel."
Was Sie davon haben: Skonto-Hebel, DPO-Optimierung, DSO-Drift bei Kunden, Liquiditäts-Klarheit. Welche Lieferanten zu früh/zu spät bezahlt werden, welche Kunden Skonto unberechtigt ziehen, wo Zahlungsziele neu verhandelbar sind.
Verlorenes Skonto-Potenzial AP + AR
Eine Befund-Klasse mit zwei Sub-Tags: vertraglich – Skonto-Recht vereinbart aber zu spät bezahlt (harter Befund mit Vertrag + Zahlungsdatum); unverhandelt – systematisch früh ohne Skonto-Vereinbarung gezahlt (Empfehlung für künftige Verhandlung). AR-seitig: Kunde nutzt Skonto, obwohl Skontofrist überschritten.
Datenbasis
Zahlungsläufe + Skonto-Stammdaten + Konditionen
Typische Größenordnung
0,3 – 1,0 % vom AP- + AR-Volumen
DPO-Harmonisierung AP+ Savings
Tage-zur-Bezahlung uneinheitlich pro Vendor-Cluster. Verhandlungs-Anker für neue Zahlungsziele, Cash länger im Haus.
Datenbasis
Zahlungsläufe + Vertragsdaten
Typische Größenordnung
0,2 – 0,8 % vom AP-Volumen
DSO-Drift pro Kunde AR
Tage-bis-Zahlungseingang pro Kunden-Cluster. Aging-Buckets mit Mahn-Template – Cash früher im Haus.
Datenbasis
Debitoren-Zahlungen + Zahlungsziele
Typische Größenordnung
0,2 – 0,7 % vom AR-Volumen
Unberechtigte Skonto-Abzüge AR
Kunde zieht Skonto, obwohl Skontofrist überschritten – systematischer Liquiditäts-Abfluss. Rückforderungs-Schreiben mit Datums-Beweis.
Datenbasis
Debitoren-Zahlungseingänge + Kunden-Skonto-Stamm
Typische Größenordnung
0,2 – 0,6 % vom AR-Volumen
Cash-Conversion-Anomalien AP + AR
Auffälligkeiten im Zahlungsfluss-Zyklus pro Geschäftspartner-Segment. Liquiditäts-Klarheit über Einnahmen und Auszahlungen hinweg.
Datenbasis
AP/AR + Lager-Bewegungen
Typische Größenordnung
0,2 – 0,6 % qualitativer Cash-Hebel
Working-Capital-Optimierung AP
WC-Hebel allgemein über Zahlungs-Pattern. Top-3-Lieferanten mit größtem WC-Hebel + Empfehlung.
Datenbasis
AP-Buchungen + Vendor-Stammdaten
Typische Größenordnung
0,3 – 1,0 % WC-Hebel
Liquiditäts-Spitzen AP
Ungewöhnliche Liquiditäts-Spitzen. Vorhersagbarkeit der Cash-Out-Flows für Treasury-Planung.
Datenbasis
Zahlungsläufe
Typische Größenordnung
qualitativ · Treasury-Insight
Zahlungs-Mix-Anomalie AP
Mix aus Bar/Bank/Lastschrift uneinheitlich. Compliance- und Effizienz-Klarheit pro Vendor-Segment.
Datenbasis
Zahlungs-Methoden + Vendor-Stamm
Typische Größenordnung
qualitativ · Prozess-Indikator
Zahlungsdisziplin pro Lieferant AP
Wer wird wie schnell bezahlt – und warum? Verhandlungs-Anker und Lieferanten-Score.
Datenbasis
AP-Zahlungen 12 Monate
Typische Größenordnung
qualitativ · Verhandlungs-Vorbereitung
Zahlungsbedingungs-Ausreißer AP
Einzelne Zahlungen abweichend vom Vertragsrahmen. Klausel-Treue prüfen, Klärungs-Template pro Ausreißer.
Datenbasis
AP + Konditionsstammdaten
Typische Größenordnung
0,1 – 0,4 % vom AP-Volumen
Reverse Zahlungsbedingungen AP
Lieferant zahlt vor Leistung oder umgekehrt. Forensik-Hinweis bei Konzern-Verflechtung.
Datenbasis
AP + Liefer-Daten
Typische Größenordnung
qualitativ · Forensik-Indikator
Strategische Priorisierung AP
Welche Lieferanten zuerst bezahlen für maximalen WC-Effekt. Liquiditäts-Strategie konkret.
Datenbasis
AP + Vendor-Klassifizierung
Typische Größenordnung
qualitativ · Strategie-Vorbereitung
03 · SAVINGS

Einsparung

„Zukünftige Kosten senken – ohne neue Verhandlungsrunde."
Was Sie davon haben: Preis-Drift aus Buchungspattern, Vendor-Konsolidierung, Approval-Disziplin. AR-seitig: gelebte Preisrealität unter angenommenem Vertragspreis, übergewährte Rabatte. Pattern, die Kostendisziplin in den Buchungs-Zahlen sichtbar machen – mit Zahlen-Anker pro Vendor- und Kunden-Gruppe.
Preis-Drift AP
Preisanstieg über Zeit pro Lieferant/Position – aus Buchungspattern abgeleitet, ergänzt durch Vertrag oder Konditionsstammdaten zur Plausibilisierung. Verhandlungs-Anker mit Zahlen-Beleg.
Datenbasis
AP + Verträge/Konditionen
Typische Größenordnung
0,4 – 1,2 % vom AP-Volumen
Preisdrift Ausgangsrechnung AR
Wir fakturieren unter Vertragspreis – falsche Stammdaten, nicht nachgezogene Preiserhöhungen, manuelle Rabatte. Korrektur-Buchungs-Vorschlag oder Nachforderungs-Template.
Datenbasis
AR + Kunden-Verträge/Konditionen
Typische Größenordnung
0,3 – 1,0 % vom AR-Volumen
Rabattstaffel falsch angewendet AR
Kunde bekommt Rabatt, obwohl Schwelle nicht erreicht – oder Jahresgutschrift höher als tatsächliches Volumen. Rückforderungs- oder Verrechnungs-Vorschlag.
Datenbasis
AR + Kunden-Rabattvereinbarungen + Jahresvolumen
Typische Größenordnung
0,2 – 0,6 % vom AR-Volumen
Preis aus Buchungstext AP
Preise extrahiert aus Buchungstext und verglichen. Implizite Preise sichtbar machen, auch ohne strukturierte Konditions-Daten.
Datenbasis
AP-Buchungstexte
Typische Größenordnung
0,1 – 0,4 % vom AP-Volumen
Preisvergleich Lieferanten AP
Identische Position bei verschiedenen Lieferanten. Cross-Lieferanten-Benchmark als Verhandlungs-Anker.
Datenbasis
AP + Material-Mapping
Typische Größenordnung
0,2 – 0,8 % vom AP-Volumen
Glatte Beträge AP
EUR/CHF 5.000, 10.000 – Pauschalen-Verdacht. Sichtbarkeit für Approval-Bypass-Pattern, Klärungs-Template pro Beleg.
Datenbasis
AP-Buchungen
Typische Größenordnung
qualitativ · Bypass-Indikator
Prozess-Anomalien AP
Prozess-Abweichungs-Pattern in Buchungs-Routine. Prozess-Verbesserungs-Empfehlung pro Sachkonto/Vendor.
Datenbasis
AP-Meta + Buchungslogik
Typische Größenordnung
qualitativ · Prozess-Hebel
Korrektur-Intensität AP
Häufung von Korrekturbuchungen pro Konto. Hinweis auf instabile Stammdaten oder fehlerhafte Erstbuchungen.
Datenbasis
Buchungs-Historie + Stornos
Typische Größenordnung
qualitativ · Stammdaten-Qualität
Zahlungsverhalten-Homogenität AP
Wie homogen zahlt das Unternehmen pro Vendor-Cluster. Disziplin-Hebel für AP-Prozesse.
Datenbasis
Zahlungsläufe
Typische Größenordnung
qualitativ · Disziplin-Score
Mehrtägige Buchungs-Splits AP
Eine Rechnung über mehrere Tage gestückelt. Approval-Schwellen-Bypass-Verdacht, Klärungs-Template pro Belegkette.
Datenbasis
AP-Buchungen + Zeitstempel
Typische Größenordnung
qualitativ · Bypass-Pattern
Stückelung AP
Buchungen knapp unter Approval-Schwelle (9.999 statt 10.000). Direkter Bypass-Hinweis mit Beleg-Liste.
Datenbasis
AP-Beträge + Approval-Regeln
Typische Größenordnung
qualitativ · Compliance-Indikator
Vendor-Wildwuchs AP
Zu viele Vendoren für ähnliche Leistung. Konsolidierungs-Empfehlung pro Materialgruppe.
Datenbasis
Vendor-Stamm + Materialien
Typische Größenordnung
qualitativ · Konsolidierungs-Hebel
Vendor-Konsolidierung AP
Konsolidierungs-Pattern + Spar-Berechnung pro Cluster. Konkrete Spar-Empfehlung pro Lieferanten-Gruppe.
Datenbasis
AP-Volumen + Vendor-Stamm
Typische Größenordnung
0,5 – 2,0 % vom AP-Volumen
Storno-Quote AP+ Compliance
Storno-Häufung über normaler Quote. Hinweis auf Prozess-Hygiene oder Manipulation.
Datenbasis
Storno-Buchungen 12 Monate
Typische Größenordnung
qualitativ · Prozess-Hygiene
Year-over-Year-Vergleich AP + AR+ Strategic
Strukturelle Veränderungen im Buchungs-Pattern Jahr für Jahr. Trend-Insights für Budget-Planung.
Datenbasis
AP/AR + Sachkonten
Typische Größenordnung
qualitativ · Trend-Insight
04 · COMPLIANCE

Compliance

„Risiken sichtbar für Audit und Vorstand."
Was Sie davon haben: Klare Klausel-Treue, Forensik-Spur, Prüf-Tiefe. Forensik-Standard-Methoden (Benford, Saisonalität) plus FIP-spezifische Muster für Process-Bypass, Monatsende-Konzentration und kundenseitige Abzüge ohne Vertragsbasis.
Benford-Test AP
Erst-Ziffern-Verteilung der Beträge. Manipulations-Indikator (forensische Standard-Methode).
Datenbasis
AP-Beträge
Typische Größenordnung
qualitativ · Forensik-Standard
Mehrdimensionale Benford-Analyse AP
Benford über mehrere Dimensionen (Vendor, Konto, Zeit). Tieferer Forensik-Layer.
Datenbasis
AP-Beträge + Dimensions-Schlüssel
Typische Größenordnung
qualitativ · Tiefer-Forensik
Saisonalitäts-Anomalien AP + AR
Buchungs-Pattern weicht von Saison-Norm ab. Anomalie-Hinweis vor Jahres-Ende.
Datenbasis
AP/AR + Zeitreihen
Typische Größenordnung
qualitativ · Frühwarnung
Wochenend-Buchungen AP
Buchungen außerhalb Geschäfts-Zeiten. Zugriffs-Disziplin-Frage, Klärung mit Buchhaltung.
Datenbasis
Buchungs-Zeitstempel
Typische Größenordnung
qualitativ · Compliance-Indikator
Monatsende-Häufung AP
Konzentration kurz vor Monatsschluss. Window-Dressing-Indikator.
Datenbasis
Buchungs-Zeitstempel
Typische Größenordnung
qualitativ · Window-Dressing-Verdacht
Related-Party-Transaktionen AP
Lieferanten mit Mandanten-Namens-Ähnlichkeit. Konzern-Verflechtungs-Forensik.
Datenbasis
Vendor-Stamm + Mandanten-Daten
Typische Größenordnung
qualitativ · Forensik-Trail
USt-Plausibilität AP
MwSt-Sätze gegen Sachkonto-Erwartung geprüft. Steuer-Compliance und Korrektur-Bedarf, Korrektur-Buchungs-Vorschlag.
Datenbasis
AP + Sachkonten + USt-Sätze
Typische Größenordnung
qualitativ · Steuer-Compliance
Sachkonto-Buchungstext-Abweichung AP
Buchungstext passt nicht zum Sachkonto. Klassifikations-Disziplin, Reporting-Qualität.
Datenbasis
AP + Sachkonten + Texte
Typische Größenordnung
qualitativ · Klassifikations-Hygiene
Beleg-Nummer-Lücken AP + AR
Lücken in der Beleg-Sequenz pro Geschäftspartner. Vollständigkeits-Prüfung, Klärungs-Anfrage bei Lieferant oder Kunde.
Datenbasis
Beleg-Nummern + Geschäftspartner
Typische Größenordnung
qualitativ · Vollständigkeits-Prüfung
Kostenstellen-Anomalie AP
Kostenstellen-Zuordnung weicht vom Pattern ab. Reporting-Qualität, Korrektur-Vorschlag.
Datenbasis
AP + Kostenstellen-Stamm
Typische Größenordnung
qualitativ · Reporting-Hygiene
Trend-Brüche AP + AR
Plötzliche Strukturbrüche im Buchungsverhalten. Frühwarn-Indikator für strategische Veränderungen.
Datenbasis
AP/AR-Zeitreihen
Typische Größenordnung
qualitativ · Frühwarn-Layer
Vendor-Finding-Korrelation AP
Bei einem Lieferanten häufen sich mehrere Auffälligkeiten gleichzeitig - Hinweis auf systematisches Muster. Risiko-Bewertung pro Lieferant mit klarer Eskalations-Empfehlung.
Datenbasis
Cross-Module-Findings
Typische Größenordnung
qualitativ · Risiko-Score
Titel-Anomalie AP+ Strategic
Mahnkosten, Verzugszinsen, ungewöhnliche Positionen. Vertragsverstöße sichtbar, Klärungs-Anfrage an Vendor.
Datenbasis
AP + Buchungstexte
Typische Größenordnung
qualitativ · Vertrags-Verstöße
Vertraglich nicht gedeckte Abzüge AR
Kunde zieht WKZ, Logistik-Penalty oder Qualitäts-Pauschale ab – ohne vertragliche Basis oder ohne Dokumentation. Rückforderungs-Template mit Vertrags-Auszug.
Datenbasis
Debitoren-Zahlungseingänge + Kunden-Verträge
Typische Größenordnung
0,3 – 1,5 % vom AR-Volumen (branchenabhängig)
Aggregat-Review AP + AR
Übersicht aller Befunde aus mehreren Untersuchungen hinweg. Gesamtbild des Mandanten-Risikos auf einen Blick.
Datenbasis
Engagement-Findings
Typische Größenordnung
qualitativ · Aggregat-View
Sachkonto-Drift AP
Sachkonto-Verschiebung über die Zeit. Reporting-Qualitäts-Risiko, Korrektur-Vorschlag pro Cluster.
Datenbasis
Sachkonten-Buchungen
Typische Größenordnung
qualitativ · Reporting-Stabilität
Reviewer-geprüfte Items AP + AR
Items, die der FIP-Reviewer bereits qualifiziert hat. Audit-Vertrauenskette für Vorstand und Wirtschaftsprüfer.
Datenbasis
Reviewer-Decisions
Typische Größenordnung
qualitativ · Audit-Trail
05 · STRATEGIC

Strategisch

„Strategische Hebel direkt aus Ihren Buchungsdaten."
Was Sie davon haben: Konzentrations-Risiken sichtbar (Lieferanten und Kunden), Konditions-Einhaltung aus Buchungspattern abgeleitet, Warengruppen-Klarheit. Die strategische Ebene über dem Tagesgeschäft – was die nächsten Verhandlungs-Runden verändern sollte.
Konzentrations-Risiko AP
Klumpenrisiko bei einem Lieferanten (ein Vendor = X % Volumen). Lieferanten-Risiko-Map mit Eskalations-Empfehlung pro Cluster.
Datenbasis
AP-Volumen + Vendor-Stamm
Typische Größenordnung
qualitativ · Risiko-Map
Kunden-Konzentration + Erosion AR
Top-Kunden mit hohem Umsatzanteil, plus Erosions-Pattern (Umsatz-Rückgang über Zeit). Strategischer Fokus für Vertrieb und Account-Management.
Datenbasis
AR-Volumen + Kunden-Stamm
Typische Größenordnung
qualitativ · Umsatz-Risiko-Map
HHI-Konzentrations-Index AP
Herfindahl-Hirschman-Index pro Warengruppe. Standardisierte Konzentrations-Kennzahl, vergleichbar über Engagements.
Datenbasis
AP + Warengruppen-Mapping
Typische Größenordnung
qualitativ · Konzentrations-Kennzahl
Vendor-Lebenszyklus AP
Neue/inaktive/abrupt beendete Lieferanten. Kontinuitäts-Risiken sichtbar.
Datenbasis
Vendor-Aktivität 24 Monate
Typische Größenordnung
qualitativ · Kontinuitäts-Score
Vendor-Substitution AP
Pattern wo Lieferanten ersetzt wurden. Verhandlungs-Geschichte und Substitutions-Hebel.
Datenbasis
AP + Vendor-Wechsel-Pattern
Typische Größenordnung
qualitativ · Verhandlungs-Anker
Sachkonto-Analyse AP
Sachkonten-Verteilung über die Zeit. Strukturelle Reporting-Hinweise.
Datenbasis
Sachkonten + Zeit
Typische Größenordnung
qualitativ · Reporting-Struktur
Bündelungs-Potenzial AP
Beschaffungs-Konsolidierung über Bestell-Pattern. Konkrete Bündelungs-Empfehlung pro Materialgruppe.
Datenbasis
AP + Bestell-Daten
Typische Größenordnung
qualitativ · Beschaffungs-Hebel
Konsolidierungs-Empfehlung AP
Empfehlung pro Lieferanten-Gruppe. Maßnahmen-Liste für Einkauf mit Spar-Schätzung.
Datenbasis
Vendor-Gruppen + Volumen
Typische Größenordnung
qualitativ · Maßnahmen-Liste
Material-Matching AP
Materialien/Warengruppen über Lieferanten gematcht. Cross-Lieferanten-Vergleichbarkeit.
Datenbasis
Materialien + Vendor-Mapping
Typische Größenordnung
qualitativ · Benchmark-Basis
Portfolio-Verschiebung AP
Warenkorb-Verschiebung über Zeit. Trend-Analyse für Budget-Planung.
Datenbasis
AP + Warengruppen-Zeit
Typische Größenordnung
qualitativ · Trend-Insight
Konditions-Einhaltung AP + AR
FIP erkennt gelebte Konditionen aus Buchungs- und Zahlungspatterns (Zahlungsziel, Skonto, Preisstaffel, Rabatt). Liegen Vertrags- oder Konditionsdaten vor, werden sie zur Plausibilisierung und Beweisführung ergänzt. Klausel-Realität sichtbar, auch ohne Stammdaten-Pflege.
Datenbasis
AP + AR + Vertrags-/Konditions-Pattern
Typische Größenordnung
0,3 – 1,2 % vom Vertragsvolumen
Warengruppen-Analyse AP
Verteilung pro Warengruppe. Beschaffungs-Strategie informiert.
Datenbasis
Warengruppen + Volumen
Typische Größenordnung
qualitativ · Strategie-Basis
Warengruppen-Mapping AP
Sachkonten zu Warengruppen-Mapping. Reporting-Klarheit für Top-Down-Sicht.
Datenbasis
Sachkonten + Warengruppen-Stamm
Typische Größenordnung
qualitativ · Reporting-Klarheit
Year-over-Year-Vergleich AP + AR+ Savings
Strukturelle Veränderungen im Buchungs-Pattern. Trend-Insights für strategische Planung.
Datenbasis
AP/AR + Sachkonten-Zeit
Typische Größenordnung
qualitativ · Trend-Insight
Rauschen reduzieren

Nicht jede Auffälligkeit ist ein Risiko.

Wie FIP belastbare Befunde von Fehlalarmen trennt – sechs Mechanismen plus transparenter Bearbeitungs-Status im Portal.

  • Klare Prüfregeln, im Code festgeschrieben - jeder Befund lässt sich auf die zugrundeliegende Regel zurückführen.
  • Konfidenz-Wert pro Befund – LOW/MEDIUM/HIGH, sichtbar im Befund-Detail.
  • Gegenhypothesen bei kritischen Fällen – „wenn nicht X, was sonst?"
  • Abgleich Betrag + Buchungstext + Lieferant/Kunde + Datum + Kontext bevor ein Befund auf die Customer-Liste kommt.
  • Reviewer-Prüfung jedes Befundes vor Customer-Übergabe - siehe oben.
  • Transparenter Bearbeitungs-Status im Portal - Sie sehen jeden Befund von „Neu" bis „Abgeschlossen" nachvollziehbar.
01

Neu

Befund frisch erkannt, noch nicht reviewt.

02

In Klärung

Reviewer prüft Konfidenz und Beleg, Sie können ergänzen oder einordnen.

03

In Umsetzung

Maßnahme läuft – Anschreiben raus, Buchung korrigiert, Klärung mit Lieferant oder Kunde.

04

Geklärt

Sachverhalt geklärt, Effekt belegt – Belegkette vollständig.

05

Abgeschlossen

Cash realisiert oder Korrektur gebucht, Audit-Trail bis zur Quelltransaktion.

Typische Größenordnungen sind Orientierungswerte pro Finding-Klasse. Der tatsächliche Effekt hängt von Datenqualität, Volumen, Branche, Zeitraum, Konditionen und Verifizierbarkeit ab. Im Portal sehen Sie jeden Befund transparent von „Neu" über „In Klärung" und „In Umsetzung" bis „Geklärt" und „Abgeschlossen" – inklusive Belegkette pro Status-Wechsel.

Nicht jede Auffälligkeit ist ein Risiko. FIP zeigt, welche Signale wirklich zählen.

Details zu Datenschutz und drei Sicherheits-Stufen: So arbeiten wir →

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